Freitag, 12. Februar 2016

Vegan oder nicht vegan ... ist das eine Frage?

Wer hätte gedacht, dass ich mir jemals die Frage stellen würde, ob ich mich vegan ernähre, oder gar vegan lebe? - Ich auf jeden Fall nicht.
Bevor ich eine Freundin hatte, die vegan lebt, gab es keinerlei Auseinandersetzung mit diesem Thema.
Ich hatte mal gehört, dass es das gibt, ja. Und damals ging es um die Frage, ob es irgendwo vegane Haarspangen gäbe. Die Reaktion meinerseits: absolutes Kopfschütteln. Vegetarische Ernährung, ja, gut. Es gibt Menschen, die nicht damit umgehen können, dass Tiere für ihre Nahrungsmittel sterben.  Das ist etwas, was ich einordnen kann. Aber überhaupt kein Tier in irgend etwas? Das kam mir damals - vor Jahren - so merkwürdig und skuril vor, dass ich mich gar nicht erst weiter damit auseinander gesetzt habe.


Heute sieht es etwas anders aus. Seit einem Jahr habe ich etliche Veganer in meinem Bekannten- und Freundeskreis (übrigens ähnlich viele wie die "fleischfressenden Pflanzen", die mich umgeben). Und ja, da kommt die Frage des öfteren auf, ob ich nicht vegan leben möchte und wie ich es überhaupt noch verantworten kann, tierische Produkte zu essen oder sonst im Leben zu integrieren. Und diese Frage kommt nicht nur von diesen veganen Menschen an mich heran, sondern oft genug stelle ich sie mir selbst.  - Und ja, es hat sich vieles verändert in dieser Zeit.

Aber um es direkt vorweg zu nehmen: nein, ich lebe nicht vegan. Und nein, ich ernähre mich  nicht einmal vegan, was ja für viele schon ein Anfang wäre.

Aber auch: ja, ich bin jedem Veganer, der mir in dieser Zeit auch Ideen mit auf den Weg gegeben hat und so zu den Veränderungen im Umgang mit tierischen Produkten beigetragen hat, dankbar.

Also - warum lebe ich eigentlich noch nicht vegan? Wie kann ich überhaupt noch Tier essen, wo ich doch ein nicht unintelligenter und informierter Mensch bin? 

Ich glaube, das liegt mit daran, dass ich grundsätzlich kein Problem mit Nutztieren habe. Ich habe bei den Tieren, die hierzulande als Nutztiere gehalten werden - und das betrifft vorwiegend Rinder, Schweine, Kaninchen, Hüher und anderes Vogeltier erst einmal keine Schwierigkeiten damit, dass sie leben, um zur Nahrung zu werden. Punkt.
Und für diejenigen, die fragen, ob ich jemals mit solchen Tieren gelebt habe: ja, ich habe fast ein Jahr auf einem Bauernhof gelebt, wo wir Bullen, Schweine und Puten hatten, die wir jeden Tag gefüttert und dann eben doch geschlachtet haben. Ich habe in der Schweiz Almen mit freilaufende Kühen betreten (zugegebenermaßen voller Ehrfurcht, Respekt und oft auch Angst), ich habe erlebt, wie eine kleine Horde Schweine aus dem Stall gelassen wurde und sich mal kurz im Schweinsgalopp um die Almhütte bewegt hat. Das war das lustigste, was ich wohl in der Schweiz erlebt habe - und das wohl unerwartetste.
Wenn ich Fleisch, Milch, Eier, Honig und ähnliches kaufe, weiß ich auch, dass dafür ein Tier sterben musste und dass das Fleisch nicht als Kotelett in der Kühltheke geboren wird.

Und ich kann mir gutes Essen leider nicht schlecht reden ....... das ist nunmal so.
Ich stehe total auf Milch und Joghurt und vor allem auf Käse. Und niemand auf diesem Planeten wird mir erzählen können, dass echter Käse ja eh nicht schmeckt und zum Beispiel ein Wilmersburger Käseersatz das einzig wahre ist. Für ein gutes Stück Käse würde ich fast alles tun. Dagegen liest sich die Zutatenliste von Käseersatzprodukten für mich eher abenteuerlich und wenig reizvoll - egal, ob das Endprodukt dann tatsächlich gar nicht schlecht schmeckt und sogar dem Käse geschmacklich ähnlich ist.
Ich kann mir leider auch nicht einreden, dass ein gutes Stück Rindfleisch nach gar nichts schmeckt, wohingegen Sojaschnetzel doch sehr aromatisch sind.
Und wenn mir jemand sagt, dass doch die veganen Dinge schmecken, kann ich nur sagen: ja!!!! Das tun sie. Ich bin schwer begeistert, was sich alles ohne jegliche Tierprodukte zaubern lässt. Nur:  dass das eine gut ist, macht das andere für mich nicht grundsätzlich schlecht.

Aber ich bin nicht blind und blauäugig.
Es gibt Dinge, die gehen gar nicht. Und da bin ich bereit, mit jedem Veganer an einem Strang zu ziehen. Das, was bei uns aus guter landwirtschaftlicher Tierhaltung geworden ist, ist grausam, beschämend und unmöglich.
Und als ich gelesen habe, dass das Leder für unsere Schuhe aus Indien kommt, war ich schockiert,  ja. Kühe sind in Indien heilig. Und die Menschen müssen dort Tiere töten, die ihnen heilig sind, damit wir Schuhe haben? Nein, geht auch gar nicht.
Was ich auch gemerkt habe, ist, wie viele tierische Produkte sich einschleichen, wo sie vielleicht gar nicht nötig wären. - Und damit meine ich nicht die Gelatine in den Gummitieren. Ich meine zum Besipiel das Vitamin D in der sonst rein pflanzlichen Margarine, das aber aus tierischem gewonnen wird.

Kann ich also heutzutage noch nicht-vegan leben, ohne den Eindruck zu haben, dass ich damit eine Totsünde begehe? - Ich denke ja. Weil ich nämlich der Überzeugung bin, dass das Problem für Tiere und Umwelt nicht darin liegt, dass wir Nutztiere halten und verzehren, was sie uns liefern. Das haben Menschen auch schon vor tausenden von Jahren getan und trotzdem verschärfen sich die Umweltprobleme erst seit etwa 1850 mit dem Beginn der Industrialisierung in spektakulärer Art und Weise.

Ich bin davon überzeugt, dass das Problem bei fast allem darin liegt, dass wir alles immer, in rauhen Mengen haben wollen und das am liebsten auch noch, ohne etwas dafür zu bezahlen. 
 
Für mich ist der Weg zu einem gesunden Gleichgewicht für Mensch, Tier und Umwelt nicht, dass ein Teil der Menschen Fleisch vom Fließband isst und das auch in großen Mengen und andere dafür gar nichts.
Ich möchte mit meinem Leben eher zeigen, dass es einen Weg gibt, auf respektvolle Weise Nutztiere zu halten, und dann eben auch zu nutzen. Dass Tiere dabei nicht leiden müssen, wenn wir so viel für die entsprechenden Lebens-Mittel bezahlen, dass auch die Landwirte davon gut leben können.
Da bin ich als Verbraucher dann auch wirklich gefragt.
Und ehrlich gesagt kommt es manchmal so vor, als wäre die Entscheidung für diesen Weg fast noch schwieriger, als zu sagen: okay, ab heute lebe ich vegan. Ich stehe ständig vor Entscheidungen, von denen ich nicht glaube, dass ich so auch so mit mir ausdiskutieren müsste, wenn ich vegan leben würde.
Wenn ich jetzt zum Beispiel Milch kaufe, ist immer die Frage, ob ich sie im Tetra-Pack oder in Flaschen kaufe, und wenn Flaschen, dann von welcher Firma? Wenn ich vegan leben würde, wäre alles toll, was vegan ist, und die Frage nach eventueller Plastik- und alufreier Verpackung stellt sich gar nicht - es steckt eh alles im Tetra-Pack.
Bei Kleidung ist mittlerweile die große Frage für mich, wo kommen die guten Stücke her. Wie sieht die Umweltbilanz aus? Und ja, da ist mir ein artgerecht geschorenes Schaf, dass die Wolle liefert lieber, als pestizidbelastete Baumwolle, die noch dazu einen extrem hohen Wasserverbrauch hat.
Das sind nur zwei Beispiele für die Selbstgespräche beim Einkauf - es gibt endlose mehr.

Also, wer sich (oder mich) fragt, wie man in der heutigen Zeit nicht-vegan leben kann ... indem man Augen und Ohren aufmacht, nicht alles und jeden über einen Kamm schert und gut abwägt, welche Entscheidung jetzt, in dem Moment und für dieses oder jenes Produkt die richtigste ist. (Perfekt wird es eh nicht, denn irgendeinen Haken hat jede Entscheidung)
Und vor allem indem man das, was das Leben einem bietet, immer als etwas besonderes ansieht, was es wert ist, mit Respekt behandelt zu werden. - Das gilt für Mensch, Tier und Pflanzenwelt!


Samstag, 30. Januar 2016

gemeinsam die Welt bewegen ... eine Ideenbörse in den Startlöchern

Es ist schon ein paar Wochen her, dass wir uns mit sieben Leuten im Café Vreigeist getroffen haben, um gemeinsam Erfahrungen und Ideen auszutauschen, mit denen man die Welt im allätglichen Leben ein Stückchen besser machen kann.
Geplant ist ein solches Treffen in diesem Jahr regelmäßig, und zwar ein Mal im Monat und immer für zwei Stunden zu einem Thema. Das klingt vielleicht unflexibel, aber es ist schon recht angenehm, wenn man nicht ganz von Höckschen auf Stöckschen kommt und die gezogenen Kreise immer weiter reichen.

Im Januar ging es um das leidige Thema Putzen ...... also darum, wie sich Putz- und Waschmittel selbst herstellen lassen. - Ohne viel Chemie und nach Möglichkeit auch ohne viel Aufwand.

Ich selbst hatte meinen Schuhkarton mit, in dem ich meine Zutaten für alles, was ich in dem Bereicht benötige, aufbewahre:

Darin sind Zitronensäure, Soda, Natron, Kernseife, Gallseife, Spülmittel, Essig und Eucalyptusöl.
Aus diesen Zutaten könnt ihr alles notwendige für einen sauberen Haushalt selbst mixen:


Wir kamen bei unserem Treffen auch darauf zu sprechen, dass es ja ganz schön teuer wäre, sich das alles erstmal anzuschaffen. - Wenn man es grob überschlägt (und nicht alle in der Apotheke kauft) sind es etwas mehr als 10 €. Allerdings kann man dann auch einige Ladungen Putz- und Waschmittel machen. Insgesamt ist es also nicht nur sehr einfach, sich seine Haushaltshelfer selbst zu mischen, sondern auch gut für die Umwelt und den Geldbeutel. 

Wir kamen in unserer Runde auch auf die beiden natürlichen Varianten des Efeu-Waschmittels und auf das Waschen mit Kastanien. Um Kastanien mal auszuprobieren ist der Januar einfach nicht die richtige Zeit, Efeu hatten wir mal in einem Glas angesetzt. Man sieht schon, wenn man ein paar Blätter in ein Glas mit Wasser legt, dass sich nach einer Zeit Saponine lösen, aber es gibt keine Erfahrung als Waschmittel. Mal gucken, wer es ausprobiert und dann berichten kann. 

Wenn es euch interessiert, guckt mal hier für Efeuwaschmittel und hier für Kastanienwaschmittel.

Svenja hat dann noch von ihrem Deo, dass sie selbst macht, berichtet. Ich habe es gleich mal ausprobiert und bin absolut begeistert.

Und dann hatten wir noch eine kleine Exkursion in die Welt der Holzzahnbürsten und der Miswakwurzeln zur Zahnpflege. Eine Holzzahnbürste habe ich nun schon ein paar Wochen, die Miswakwurzel gilt es noch auszuprobieren.

Wenn ihr auch Lust habt, mal dabei zu sein, und Ideen auszutauschen: am 14. Februar 2016 geht es um das Thema "Einkaufen - Müll inklusive?".
Guckt mal bei Facebook rein oder schreibt mir eine Email. Das Impressum seht ihr jeweil am unteren Ende der Blogseite.

Montag, 25. Januar 2016

Deo - schnell einfach und zuverlässig

Vor zwei Wochen haben wir uns das erste Mal in Mönchengladbach zur "Ideenbörse für einen nachhaltigen Alltag" getroffen.  Ziel dieser Ideenbörse ist, wie der Name schon sagt, Ideen zusammenzutragen und sich jeweils zu einem Thema auszutauschen. Das Thema war im Januar "Putzen" und es ging entsprechend hauptsächlich darum, Putzmittel selbst zu machen.

Svenja hat dann aber erzählt, dass sie ihr Deo immer selbst mixt.
Rezepte hatte ich im Internet auch dazu schon gefunden, aber wie das so ist: Man findet es auf einer Seite, denkt sich: Wenn ich das mache, finde ich die Seite auch wieder ... und irgendwie gerät es insgesamt in Vergessenheit.

Bei der Ideenbörse habe ich gleich mitgeschrieben (war ja nicht viel), und bin danach losgezogen, um die fehlenden Zutaten zu besorgen.
Jetzt seid also ihr dran!

Ihr braucht:

1 Teelöffel Natron
2 Tropfen Teebaumöl
2 Tropfen Duftöl eurer Wahl
100 ml kochendes Wasser

eine kleine Pumpsprühflasche (100 ml)


Den Teelöffel Natron löst ihr in dem kochenden Wasser auf und lasst das ganze abkühlen. Dann kommen die ätherischen Öle dazu, nochmal rühren und ab damit in die Pumpsprühflsche. - Fertig. 

Jetzt müsst ihr nur noch vor jedem Gebrauch kurz schütteln. 


Noch ein Hinweis in Sachen ätherische Öle: Bei einigen Menschen lösen sie Hautreizungen aus. Es gilt also immer, die Öle, die ihr verwendet, erst an einer Stelle auf der Haut zu testen!!!!!


Mittwoch, 13. Januar 2016

Das (für mich) ultimative Waschmittel

Manchmal wundere ich mich über mich selbst. - Die Dinge, die ich schon die allerlängste Zeit nutze brauchen gefühlte vier Ewigkeiten bis sie auf dem Blog sind.
Das Waschmittel, das ich euch heute aufschreibe war das erste selbst gemachte Haushaltsmittel, das ich überhaupt ausprobiert habe. Ich habe es vor etwa zwei bis drei Jahren auf einer Facebookseite entdeckt und war recht skeptisch. Aber was soll ich sagen? - Seitdem kaufe ich kein anderes Waschmittel mehr. Das einzige, was ich zusätzlich mal verwende, ist Gallseife zur Fleckentfernung.

Ihr benötigt:


  • 15 Gramm Kernseife (und zwar eine natürliche, die es unter anderem im Bioladen gibt, und die wirklich nur aus pflanzlichen Ölen besteht, nicht die berühmten dreier-Blöcke aus der Drogerie)
  • 2 Esslöffel Soda
  • 1,5 Liter kochendes Wasser
  • einen Behälter, der etwa 2 Liter fasst
  • Schneebesen 
  • ätherisches Öl nach Wahl, wenn ihr das wollt

Die Seife reibt ihr auf der feinen Seite einer handelsüblichen Reibe - das geht auch ganz einfach und bei der Menge super-fix.  Ab in euren Behälter damit und mit etwa einem viertel Liter kochenden Wasser übergießen. Ihr müsst nicht super genau auf die Menge achten, ob nun 250 oder 300 ml spielt nicht wirklich eine Rolle. Wenn sich die Seife (mithilfe des Schneebesens) aufgelöst hat, gebt ihr das Soda dazu und rührt nochmal gut durch.
Das bleibt jetzt etwa eine Stunde so stehen.

Nach etwa einer Stunde füllt ihr das ganze mit dem Rest des kochenden Wassers auf (auch hier gilt: wenn es nicht ganz genau 1,5 Liter sind, ist es nicht tragisch) und rührt das ganze gut, bis sich die Seife wieder aufgelöst hat. 
Ab jetzt müsst ihr immer mal wieder durchrühren, bis das Waschmittel abgekühlt ist. Das ist das einzig zeitaufwendige dabei. Ich stelle mir das ganze einfach auf die Küchenanrichte und rühre immer, wenn ich vorbei komme, mal durch.

Wichtig sind dabei zwei Dinge:
Ihr könnt kein kaltes Wasser dazu gießen, um die Zeit zum Abkühlen zu verkürzen.
Und - falls ihr später merkt, dass euch das Waschmittel so noch zu dickflüssig ist, könnt ihr es nicht mit Wasser verdünnen - weder mit kochendem, noch mit kaltem. Die Seife mischt sich dann nicht mehr mit dem Wasser.

Ich fülle das Waschmittel immer in große Flaschen.

Unter Umständen setzt sich die Seife mit der Zeit ab, aber da genügt es, die Flasche bevor ihr das Waschmittel nutzt, kurz zu schütteln.

Na dann ... viel Spaß beim mixen, waschen und Müll einsparen!

PS: da war doch noch das optionale ätherische Öl. - hätte ich doch fast schon wieder vergessen.
Leider weiß ich nur, dass es Menschen gibt, die das zum Waschmittel geben, aber nicht, wie viele Tropfen da gut sind. Ich nutze das Waschmittel sozusagen pur.





Samstag, 19. Dezember 2015

Spülmaschinenpulver

Jetzt schreibe ich euch endlich auch mal das Spülmaschinenpulver auf, das ich seit längerem mixe.
Das Rezept ist auch nicht von mir, sondern ein Fundstück aus dem Netz.


 Ihr braucht wie für fast alle selbstgemachten Reinigungsmittel

Soda
Zitronensäure
Natron 
und diesmal auch Salz  * (Siehe Anmerkung am Ende)
 ein großes Gefäß - ich nehme mittlerweile ein großes Gurkenglas

Wie viel Pulver ihr mixt, ist euch überlassen. Es gilt (nach Gewichtsanteilen) die Faustregel  
1 Teil Salz
2 Teile Soda
2 Teile Natron
4 Teile Zitronensäure

oder in Gramm: 
125 g Salz
250 g Soda
250 g Natron
500 g Zitronensäure

Mir geht immer irgendwas aus oder es ist von einer Sache zu wenig da, dann rechne ich mir das eben auf das um, was ich vorrätig habe. Dann kommt alles in das Gurkenglas, Deckel drauf und schütteln. - Fertig ist das Spülmaschinenpulver.

Was das Salz angeht ist es im Internet so, dass oft grobkörniges Meersalz angegeben ist. Ich selbst nehme immer das feinkörnige, ganz billige, ohne Jod und Flour. Tut es auch. 

* Das Spülmittel mit Salz habe ich wie gesagt, so im Netz gefunden. Mittlerweile habe ich eine Information von Olga (ZeroWasteLifestye) bekommen, nach der Salz nicht in den Spülraum der Spülmaschine gehört. Es besteht Korosionsgefahr. 

Benutzt also bitte weiterhin Spülmaschinensalz im Salzbehälter der Maschine und lasst es beim Spülmittel raus!




Donnerstag, 3. Dezember 2015

ruhiger Blog .... aber ganz viel im Kopf

Es ist ruhig hier ... vielleicht zu ruhig für einen Blog, der in den Kinderschuhen steckt.
Das liegt nicht daran, dass es nichts zum Schreiben gäbe.
Aber meine Finger kommen dem übervollen Kopf gar nicht hinterher. Einige Sachen stecken in der Experimentierphase. Andere Themen schreien nach besserer Information.
Ihr hättet gerne einen Eindruck davon, was mich gerade so umtreibt? - Bitteschön:

- Seit drei Wochen nutze ich die Möglichkeit, bei iversity einen Onlinekurs zum Thema "Klimawandel und seine Folgen" mitzumachen. Da treibt mich vieles gedanklich um, zumal ja zur Zeit der Klimagipfel stattfindet und damit viele Informationen aber auch viel Meckerei über die Politik im Netz herum gehen

- Dann habe ich mich ausgiebig in Sachen Küchenkompost und "Bokashi" informiert und in dieser Woche mal mit meinem Eimer begonnen. Mal gucken was es wird.

- Dank vieler toller Gespräche mit einer Freundin zum Thema Selbstversorgung, Strom sparen und ja, auch wieder Klimaschutz und Tierschutz und ähnlichem entstehen auch in diese Richtung einige Ideen und Pläne.

- Den heutigen Vormittag verbringe ich damit, mir mal unterschiedliche Bio-Siegel genauer anzugucken und Informationen einzuholen. Wer bewusst einkaufen will, braucht auch Grundlagen für seine täglichen Entscheidungen.

- Im Januar steht dann ein Workshop zum Thema "besser leben ohne Plastik" im Kalender. Ich freue mich schon auf viele Ideen.

- Und so ganz etwas anderes ... oder vielleicht auch nicht ... entsteht in meinem Kopf die Idee eines Adventskalenders. Der wird natürlich wenn überhaupt dann für 2016 fertig sein, aber wann soll man dem Advent nachspüren, wenn nicht im Advent?
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen ich im Hochsommer Stundenentwürfe für Adventliche Sonntagschulstunden geschrieben habe. Kann man machen, muss man aber nicht.

Ihr seht, die Liste ist lang und so nach und nach wird alles Hand und auch Fuß kriegen, in Wort und Bild verpackt und auf dem Blog erscheinen.